Ali und Harry in Sydney

Wohnen und Leben in Sydney

Wohnen in Sydney

1. Wohnungssituation in Sydney

Sydney zeichnet sich durch sehr viele Stadtteile/Vororte aus. Mehr in dem Citybereich sind Apartments zu bekommen, in den Vororten dann schon Häuser (Reihen- und Doppelhäuser sowie freistehende Häuser). Die Wohnungsgröße wird hier nicht nach Quardratmetern angegeben sondern nach der Anzahle der sog. "Bedrooms". Das bedeutet, dass eine Vierzimmerwohnung in Deutschland (Vier Zimmer Küche Bad) hier bedeutet, dass man von einem Drei-Bed-Room-Haus spricht.

Miete wird pro Woche angegeben. Die MIetpreise sind derzeit sehr hoch. Beispiel (unser Haus). Three-Bedroom (ca. 90 qm Wohnfläche) mit einem ca. 60 qm großem, gepflasterten (Backyard) in Enfield (ca. 40 Minuten Autofahrt vom Stadtkern entfernt) kostet hier etwa 450 AUD die Woche (inkl. ist nur die Müllgebühr, Grundsteuer und Hausversicherung sind nicht umlagefähig). Die Verbrauchskosten für Wasser, Strom, Gas, Kabelfernsehen, Telefon und Internet sind Sache des Mieters. Kollegen zahlen für ein Einzimmer-Apartment in North Sydney teilweise 350 AUD die Woche. Bei beiden handelt es sich um normalen Standard, den man von Deutschland kennt.

Bei Kauf eines Hauses mit vier Bedrooms sollte man mindestens von einem Betrag von 1.000.000 AUD zuzüglich Nebenkosten ausgehen. Kauf ist aber grundsätzlich auch möglich für Deutsche, die sich vorübergehend in Sydney aufhalten.

Miete wird in oft noch bar eingezahlt. Wer dieses nicht möchte muss sich einige Daten vom Makler geben lassen um auf die entsprechende Bank zu überweisen.

2. Wohnungssuche

Wie auch in Deutschland bestimmt sind die drei ausschlagsgebenden Komponenten für den Preis die Lage, die Lage und die Lage !

Im Moment sind die Mietpreise deutlich am Steigen, denn mit steigenden Zinsen können sich immer weniger Leute ein Eigenheim leisten und kommen so auch auf den Mietermarkt.

Makler (Agent): Wie man sich vorstellen kann sind sie in dieser Wohnungsituation die "Könige". Wir haben leider sehr schlechte Erfahrungen mit unserem Makler. Er kümmert sich in keinster Weise um die Dinge, die am Haus zu reparieren sind. Aber das ist scheinbar allgemeine Situation.

Besichtigung: Besichtigungen finden überwiegend am Samstag statt und zawr zu bestimmten Zeiten. Es handelt sich zum Teil nur um 10 Minuten Besichtigungszeit. Kommt also nie zu spät. Der Makler wird nicht warten.

Bewerbung: Habt ihr eine Wohnung gefunden, die euch zusagt, müßt ihr euch darauf bewerben!! Das Bewerbungsformular bekommen man bei der Besichtigung. Solltet ihr die Wohnung haben wollen, solltet ihr schon folgende Unterlagen bereit haben:

Kopie des Visums/Reisepass, Kopie einer englischen Übersetzung der Geburtsurkunde, ein Empehlungsschreiben des Arbeitgebers in Sydney mit den Angaben zum Gehalt, einen Führerschein, ein Bank Statement (Bankauszug) usw.

Hat man den Bewerbungsbogen und die Unterlagen fertig, ist meist mit der Abgabe auch eine Bearbeitungsgebühr von teilweise einer Wochenmiete fällig. Diese Bearbeitungsgebühr ist unbedingt zuzahlen, ansonsten wird die Bewerbung nicht bearbeitet. Nachteil: Hat man sich beworben und man will die Wohnung dann doch nicht, dann behält der Agent die Gebühr. Nimmt man die Wohnung, wird sie auf die Miete angerechnet. Also sollte man sich ganz genau überlegen, ob man die Wohnung haben möchte oder nicht.

Eine sehr gute Internetseite zur Wohnungssuche ist die folgende: www.domain.com.au Auf der ersten Seite muss man wählen ob Miete (rent) oder Kauf (Buy) und dann auf der Karte von Australien den entsprechenden Bundestaat auswählen. Für Sydney dann die entsprechenden Bereiche wählen (am besten gleich alle, da man aus Deutschland wahrscheinlich noch nicht weiß in welchem man wohnen möchte). Dann kann die Suche auch noch weiter eingegrenzt werden, was sehr zu empfehlen ist. Meist kann man dann auch auf einer Karte sehen, wie die Lage der Wohnung ist.

Bezüglich eines Hinweises welches die guten Stadtteile sind, möchten wir uns besser nicht äußern, da es vom Geschmack eines jeden abhängig ist. Nur allgemeine Hinweise: Schaut euch die Gegend genau an. Überlegt, wie lange Ihr brauchen wollt um zur Arbeit zu kommen oder zurück. Was einem wirklich wichtig ist (vielleicht der Strand oder eine gute Infrastruktur usw.). Wichtig ist natürlich auch, wie schon oben erwähnt, das Budget.
Ein Hinweis was uns betrifft, wir wohnen in der Nähe von Burwood (dies ist der Bereich Inner West). Vorteile: Gute Einkaufsmöglichkeiten in der näheren (max 15. km) Umgebung (Westfields Shopping Centre, Aldi Süd, IKEA, Paddys Markets usw.), nahe einer guten Bahnverbindung. In der Nähe von Krankenhäusern, familienfreundliche Umgebung.

Ausstattung der Wohnungen ist natürlich unterschiedlich, aber ein paar grundsätzliche Dinge möchten wir noch nennen:

  • Die Häuser haben vielfach keine Heizung, das bedeutet aber, das bedeutet, dass man es im australischen Winter doch schon mal recht kalt im Haus hat (Temperaturen gehen hier schon einmal bis auf 5 Grad Celsius herunter.
  • Die Häuser sind zwar meistens aus Stein, aber nicht so gut isoliert, wie man es aus Deutschland kennt. Das beeinflusst natürlich auch die Innentemperaturen des Hauses im Winter und Sommer. Aber interessanter ist, dass die Geräuschkulisse dadurch im Haus deutlich höher ist, als man es vielleicht gewohnt ist.
  • Zähler für Gas, Wasser und Strom sind außerhalb des Hauses angebracht
  • Zumeist gibt es wenig Steckdosen, man benötigt deshalb viele Mehrfachstecker
  • Um Insekten draußen zu halten, haben die meisten Häuser fast immer vor jeder Tür und jedem Fenster ein Fliegengitter.
  • Garagen sind nicht selbstverständlich, es werden aber meist immer Stellplätze angeboten (zumindestens in den Vororten).
  • Man darf bei Mietwohnung zum Teil keinen Nagel oder eine Schraube an der Wand befestigen. Es gibt dafür Lösungen von dem Unternehmen 3M, aber die sind doch recht teuer (1 Haken bis 2 kg Tragfähigkeit kostet etwa 8 AUD)

 Leben in Sydney

1. Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten sind hier deutlich teurer als in Deutschland. Dies liegt zum Teil daran, dass es für Lebensmittel nicht vergleichbare Discounter gibt, wie in Deutschland (Lidl, Aldi, Penny usw.).Für den Einkauf von Lebensmittel und Sanitärwaren brauchen wir für 2,5 Personen im Monat so ca. 1.000 - 1.200 AUD.
Essen in einem Restaurant oder Pub liegt deutlich über den Preisen, die man aus Deutschland kennt. So kann man für ein Gericht in einem "normalen" Restaurant mindestens 25 - 30 AUD rechnen. Jedoch werden viele Mittagsgerichte angeboten, die aber meist nicht für unter 10 AUD zu bekommen sind.
Alkohol ist hier sehr teuer. Man kann mit etwa dem Dreifachen des deutschen Preises kalkulieren.
Telefonieren: Hier gibt es viele Angebote, die aber meist nicht unter monatlich 40 AUD für Festnetz und nicht unter 30 AUD pro Monat für Mobilfunk liegen.
Internet:  Auch hier gibt es kaum einen Anbieter, der die 40 AUD-Marke pro Monat unterschreitet. Eine echte Flatrate gibt es hier nur selten. Meist wird nach Internetnutzung (z.B..mit bis zu 7 GB Nutzung) abgerechnet. 
Kabelfernsehen: Es gibt sechs frei zu empfangende Programme, die aber mehr Werbung zeigen, als Beiträge und Filme. Aus diesem Grund haben viele Australier auch Kabelfernsehen. Aber dies ist nicht unter 40 AUD im Monat zu bekommen. Und für spezielle Bereiche (z.B. Filme) muß man dann auch noch extra zahlen. 

Bezahlung im Geschäft

Dies kann auf verschiedene Arten geschehen:

Eftpos: d.h. so etwa wie mit der Euroscheckkarte. "Savings" bedeutet die entsprechende Zahlart auf das Bankkonto. Es ist zum Teil auch möglich zusätzliches Geld zu bekommen. Das ist, wenn man gefragt wird "cash out?"

Barzahlung: Hier nur der Hinweis, dass es keine 1-Cent und 2-Centstücke gibt. Somit wird bei Barzahlung immer auf den nächsten vollen 5-Cent-Betrag auf-und-abgerundet.

Kreditkarte: Wie auch in Deutschland

Einkaufsmöglichkeiten

In Sydney gibt es eigentlich alles, was das Herz begehrt. Man muss nur danach suchen und es befindet sich nicht unbedingt vor der Haustür. Wir haben ein paar Links aufgelistet:

2. Einkaufszeiten

Die Einkaufszeiten sind hier unterschiedlich. Generell kann aber folgendes gesagt werden

  • In Woche schließen die Geschäft zwischen 17.30 und 18.00 Uhr. Und dass bedeutet, dass der letzte Kunde in z.B. einem Reisebüro zuletzt um 17.00 bzw. 17.15 Uhr reingelassen wird, wenn das Reisebüro um 18.00 Uhr schließt.
  • Am Wochenende sind die Geschäfte am Samstag und Sonntag geöffnet. Dies gilt auch z.B. für Autohäuser.

Für die, denen die Einkaufszeiten nicht zusagen gibt es die sog. "Convienience Stores". Hier kann man meist noch spät abends etwas bekommen. Am besten kann man sie beschreiben wie eine Tankstelle ohne Tanksäulen zumindestens, was die Öffnungszeiten und die Preise angeht, vielleicht im Preisniveau noch über den deutschen Tankstellen. Sie haben aber meist alles, was man so zum Leben braucht. 

3. Banken

Hier gibt es verschiedene Banken u.a. auch die Deutsche Bank, Citi Bank, Westpac und ANZ um nur einige zu nennen. Wer also ein Bankkonto bei einer der Banken in Deutschland hat, hat vielleicht schon eine Chance ein Bankkonto von Deutschland einzurichten. Allerdings sind unsere Erfahrungen mit der Deutschen Bank und der Citibank eher schlecht in dieser Beziehung.

Die einzige australische Bank, die eine Eröffnung über das Internet ermöglicht ist die ANZ-Bank. Dass heißt, man kann über das Internet schon das Konto einrichten lassen und auch eine Bankfiliale auswählen mit der man zusammenarbeiten möchte. Wenn das erledigt ist muss man in die Bank gehen und sich ausweisen und noch diverse Sachen einrichten lassen (ca. 1 Stunde einplanen), aber der Prozess mit Kartenübersendung usw. wird dadurch deutlich beschleunigt.

Das Bankensystem ist ein wenig anders als in Deutschland. Hier ist es mehr auf die Filialen ausgelegt. Soll heißen, dass man sich eine Filiale aussucht bei der entsprechenden Bank und die administrativen Tätigkeiten dort dann erledigt. Man benötigt aber einen sog. 100 Points check. Das soll bedeuten, dass man einige Unterlagen vorzuzeigen hat um seine Identität nachzuweisen. Als Beispiel gibt es bei unserer Bank für des Pass 70 Punkte, Geburtsurkunde (übersetzt in englischer Sprache) 70 Punkte, Nachweis von einem Energieversorger (25 Punkte) etc.

Internetbanking wird im Allgemeinen auch von jeder Bank angeboten. Allerdings sind die verschiedenen Bereiche unterschiedlich:

PIN: Man bekommt auch hier eine PIN, die man für das Einloggen in das Internetprogramm benötigt.

Bezahlen von Rechnungen: Dazu gibt es auf jeder Rechnung Angaben zu der Bezahlung per Internetbanking. Aber Achtung!! Das sind nicht die entsprechenden Rechnungsangaben, wie die Rechnungsnummer und Rechnungsdatum, so wie man das von Deutschland her kennt.

Auslandsüberweisungen: Dafür wird eine sog. “Actionnumber” benötigt. Dies ist nicht vergleichbar, den deutschen TAN-Nummern. Die wird einmal verteilt und ist geheim, wird aber nur einmal eingegeben im Programm und dann war es das.

ATM: ATM bedeutet Automatic Teller Machine und das sind die australischen Geldautomaten.

Kreditkarten: Ähnlich, wie auch in Deutschland, man muss aber auch einen Gehaltsnachweis erbringen.

Tagesgeldkonten: Gibt es hier von jeder Bank, da man auf den Girokonten keine Zinsen bekommt. Und sie sind auch täglich verfügbar. Es ist unbedingt zu empfehlen diese einzurichten, da auf diese Konten im Moment ein Zinssatz von 4,5% – 8% Zinsen pro Jahr angeboten werden.

Allgemeiner Hinweis: Unbedingt schon einmal in Deutschland über das Internet Informationen einholen, bei den unterschiedlichen Banken.
Hauptbanken sind hier:
ANZ
Westpac
nab
Macquire Bank etc.


Versicherungen:


Hausratversicherung:
Empfehlenswert, da man erstens in einer Großstadt lebt und die Kriminalitätsrate hier höher ist als in einer Kleinstadt und zweitens die Hausratversicherungen auch Schäden an gemieteten Wohnungen erstattet. D.h., wenn man zum Beispiel eine Zimmertuer beschädigt, trägt dies auch die Versicherung. Man muss allerdings mit dem Zwei- bis Dreifachen an Gebühren pro Jahr rechnen.

Kfz Versicherung:
Ist ähnlich, wie auch in Deutschland und kann sogar telefonisch abgeschlossen werden. Zu bedenken ist nur folgendes: Es gibt hier keine Teilkaskoversicherung. Entweder nur die Haftpflichtversicherung oder eine Vollkaskoversicherung. Die Raten sind abhängig vom jeweiligen Fahrzeugtyp.

Krankenversicherung:
Die deutsche Krankenversicherung gilt nicht in Australien, das Australien und Deutschland kein Sozialversicherungsabkommen haben. Also muss man zwangsläufig in eine australische Krankenversicherung eintreten. Die Möglichkeit einer langfristigen Reisekrankenversicherung scheitert meist an den Bedingungen, da der ständige Wohnsitz in Deutschland sein muss und dies in der Regel nicht der Fall ist, falls man für mehrere Jahre nach Australien geht.

Gesetzliche Krankenversicherung:
Es gibt hier eine gesetzliche Krankenversicherung, die nennt sich hier “MediCare”, Beiträge sind für eine Familie im Moment ca. 1.500 AUD im Jahr und es wird (nach unserer Erkenntnis) fast alles erstattet, was auch eine deutsche Krankenversicherung erstatten würde.
Man kann aber diese nur bekommen, wenn man, wie ein Australier behandelt wird. Soll heißen, dass man als “Gastarbeiter” hier gewisse steuerliche Vorteile bekommen kann, die die Einkommensteuer zum Teil bis auf 5% des Bruttojahreseinkommens runter bringen kann. Hat man diesen steuerlichen Vorteil, kommt man jedoch nicht in die gesetzliche Krankenversicherung.

Privatversicherung:
Unbedingt vorher bei dem australischen Arbeitgeber erfragen, wie es damit laufen kann und ob er einen Teil des Beitrags übernimmt. Leider haben wir keine Vergleichsmöglichkeiten, kennen nur unsere private Krankenversicherung.
Wichtiger Hinweis:
Achtet bitte schon in Deutschland auf die Vertragsbedingungen der privaten Krankenversicherung, wenn Ihr könnt. Denn die privaten Krankenversicherungen haben Wartezeiten in denen bestimmte Krankheitskosten nicht übernommen werden. Diese Wartezeiten können zum Teil bis zu einem Jahr betragen und beziehen sich zumeist auf die folgenden Bereiche:
- Kosten für eine Schwangerschaft
- Kosten für Zahnersatz, wie Kronen, Brücken usw.
- Heilpraktiker
- Prothesen usw.

Möchten man keine Wartezeit haben empfiehlt es sich im Vorwege schon einmal mit der privaten Krankenversicherung in Australien Kontakt aufzunehmen. In unseren Fall hat es geklappt, dass wir keine Wartezeiten für die Ausgaben der Schwangerschaft hatten. Man u.U. Nachweise erbringen, wie z.B. den Versicherungsvertrag einer deutschen privaten Krankenversicherung, Nachweis von Krankheiten der letzten 3 Jahre (gibt es von jeder Krankenversicherung auf Anfrage), Nachweis, dass man pflichtversichert war in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung. Und die Unterlagen müssen natürlich in die englische Sprachen übersetzt werden, was man besser von Deutschland aus organisieren kann.

Gesetzliche Rentenversicherung:

Hier besteht auch eine Pflicht eine Abgabe für die Vorsorge im Rentenalter zu bezahlen. Sie beträgt 9% des steuerpflichtigen Gehalts. Diese Abgabe nennt sich Superannuation oder kurz “Super”.
Aber jetzt kommt das wirklich Tolle:
Die Zahlung kann seit Mitte des Jahres 2006 in einen Investmentfonds eingezahlt werden und das Geld im Fonds kann nach der Zeit in Australien entweder:
a) aus dem Fonds genommen werden (dann sind aber 30% Steuern fällig) oder
b) solange im Fonds verbleiben, bis man das 60. Lebensjahr vollendet hat und dann ohne Abzüge ausgezahlt werden.

Also ist es eher staatlich verordnetes Zwangssparen als seine Rentenversicherung nach deutschem Muster. Angebote gibt es von jeder australischen Bank und australischen Versicherung.

Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung sind nicht zu zahlen.

Unfallversicherung:
Ist empfehlenswert, man sollte sich aber schon in Deutschland erkundigen, da viele Versicherungsunternehmen schon weltweiten Schutz anbieten.

Rechtsschutzversicherung:
Gilt im Grunde auch dass, was zur Unfallversicherung anzumerken ist. 

Steuern

 
Lohnsteuer
Vergleichbar im Verfahren, wie in Deutschland. Wird auch vom Arbeitgeber einbehalten und an das australische Finanzamt abgeführt. Die Steuersätze (also der Prozentsatz der Steuer auf das Einkommen) ist abhängig von der Einkommenshöhe und steigt auch mit steigenden Einkommen.

Steuererklärung
Ist von jedem selbst einzureichen und zwar unbedingt innerhalb von vier Monaten nach Ende des “Steuerjahres”. Das Steuerjahr endet hier nicht auf dem 31.12. sondern auf dem 30.Juni eine Jahres. Soweit uns bekannt ist, kann eine evtl. Steuererstattung nicht mehr erfolgen, wenn man die Steuererklärung zu spät eingereicht hat.
Was Erstattungen angeht, ist generell zu sagen, dass ein Arbeitnehmer deutlich weniger absetzen kann, als in Deutschland. Wer Einzelheiten wissen möchte sollte sich entweder an einen australischen Steuerberater wenden oder sich über die Internetseite der australischen Steuerbehörde schlau machen. Der Link ist www.ato.gov.au. Die relevanten Internetseiten sind unter “Individuals” zu finden und erläutern die Einzelheiten aus unserer Sicht doch so, dass man ein generelles Verständnis erlangt.

Umsatzsteuer
Ist hier grundsätzlich in den Preisen enthalten. Sie beträgt grundsätzlich 10%.